Mikrozahnrad

Definitionen

Damit immer eindeutig ist, von was wir eigentlich sprechen: Hier finden Sie Definitionen zu all unseren technischen Parametern, allen Angaben im Produktdatenblatt und sämtlichen Kennwerten unserer Produkte.

Glossar

A

P-036 – Abtrieb Axialspiel

Mögliche Auslenkung der gelagerten Welle in axialer Richtung ohne einwirkende Kraft.

P-035 – Abtrieb Radialspiel

Mögliche Auslenkung der gelagerten Welle in radialer Richtung ohne einwirkende Kraft.

P-114 – Amplitude Gegen-EMK des Motors

Beschreibt die Amplitude der Gegen-EMK.

P-106 – Anhaltemoment des Motors

Beschreibt das Drehmoment, welches der Motor im Stillstand entwickelt.

P-038 – Axialsteifigkeit

Steifigkeit der Lagerung in axialer Richtung, d.h. elastische Auslenkung der gelagerten Welle in axialer Richtung in Abhängigkeit von der wirkenden Kraft.

D

P-107 – Drehmomentkonstante des Motors

Beschreibt die Abhängigkeit zwischen Drehmoment und Strom des Motors bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C.

P-104 – Drehzahlkonstante des Motors

Beschreibt die Abhängigkeit zwischen Drehzahl und anliegender Spannung des unbelasteten Motors im eingeschwungenem Zustand, d.h. konstante Drehzahl, bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C.

E

P-117 – Elektrische Zeitkonstante des Motors

Die elektrische Zeitkonstante beschreibt die Dauer um 67% des möglichen Phasenstromes eines vorgegebenen Arbeitspunktes zu erreichen.

P-501 – Exzentrizität

Die Exzentrizität ist der Distanz der Drehachse der Abtriebswelle zur Achse des Exzenters.

F

P-724 – Führungsspiel in y-Richtung

Mögliche Auslenkung bzw. Positionsänderung des gelagerten Körpers in y-Richtung ohne einwirkende Kraft.

P-725 – Führungsspiel in z-Richtung

Mögliche Auslenkung bzw. Positionsänderung des gelagerten Körpers in z-Richtung ohne einwirkende Kraft.

G

P-502 – Geschwindigkeitsverlauf

Beschreibt den Verlauf der linear resultierenden Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Exzenters bei konstanter Abtriebsdrehzahl.
Es ist definiert, dass bei 0 Grad Winkelstellung der Exzenter senkrecht zur resultierenden Bewegungsrichtung steht.

P-056 – Gewicht

Die Masse des Antriebs ohne Kabel und Stecker.

P-024 – Grenzabtriebsdrehzahl/Grenzgeschwindigkeit

Die Granzabtriebsdrehzahl bzw. Granzgeschwindigkeit beschreibt die Drehzahl bzw. Geschwindigkeit, bevor deren Erreichen mechanische Schäden an Komponenten im Antriebsstrang auftreten, wie z.B. wie Fressen der Zähne.
Bei Antriebssystemen ist gegebenfalls das Motordrehmoment nicht ausreichend um das Verlustedrehmoment des Gesamtsystems bei Grenzdrehzahl aufzubringen.

P-022 – Grenzantriebsdrehzahl

Die Granzantriebsdrehzahl bezeichnet die Drehzahl, bevor deren Erreichen mechanische Schäden an Komponenten im Antriebsstrang auftreten, wie z.B. Fressen der Zähne oder Schäden am Kugellager.
Bei Antriebssystemen ist gegebenfalls das Motordrehmoment nicht ausreichend um das Verlustedrehmoment des Gesamtsystems bei Grenzdrehzahl aufzubringen.

P-102 – Grenzdrehzahl des Motors

Die Grenzdrehzahl des Motors beschreibt die Drehzahl, bevor mechanische Schäden am Kommutator, dem Rotor oder der Lagerung auftreten.

H

P-105 – Haltemoment des Motors (stromlos)

Beschreibt das Drehmoment, welches der Motor im Stillstand entwickelt.

P-006 – Hohlwellendurchmesser

Bezeichnet den kleinsten Durchmesser, der auf der zentralen Drehachse des gesamten Antriebsstrangs frei für die Anwendung zur Verfügung steht.

I

P-113 – Induktivität des Motors

Beschreibt die Induktivität der Wicklung einer Phase bei einer Umgebungstemperatur gemessen bei 1 kHz.

P-123 – Isolations- und Prüfspannung des Motors

Beschreibt die Isolations- und Prüfspannung des Motors.

K

P-018 – Kollisionslastmoment/Kollisionslastkraft

Beim Kollisionslastmoment bzw. der Kollisionslastkraft sind die elastischen Verformungen der Zähne noch so klein, dass keine Zahneingriffsstörungen auftreten und die Funktion gegeben ist.
Allerdings sind die Belastungen über der Grenze der Dauerschwingfestigkeit, so dass die Anzahl an Belastungen minimiert werden sollte.
Bei einmaligem Eintreten kommt es noch nicht zum Bruch oder Ausfall.
Bei Antriebssystemen ist gegebenfalls das Motordrehmoment nicht ausreichend um das Verlustedrehmoment des Gesamtsystems bei Kollisionslastmoment bzw. Kollisionslastkraft aufzubringen.

L

P-034 – Lebensdauer bei Nennbetrieb

Die Lebensdauer wird definiert über den Nennbetriebspunkt, d.h. Nenndrehzahl und Nenndrehmoment, sowie eine Änderung der Genauigkeitseigenschaften, d.h. einseitige Wiederholgenauigkeit, Übertragungsgenauigkeit, Lost Motion, um weniger als 10% vom jeweiligen Katalogwert.

P-108 – Leerlaufstrom des Motors

Beschreibt die Stromaufnahme des unbelasteten Motors im eingeschwungenem Zustand, d.h. konstanter Drehzahl, bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C.

P-026 – Losbrechmoment

Das Losbrechmoment beschreibt das Drehmoment, welches benötigt wird, um das Getriebe ohne zusätzliche abtriebsseitige Last bei 20°C und Standardschmierstoff in Drehbewegung zu setzen.

P-014 – Lost motion

Aus dem Verlauf der Hysteresekurve eines Getriebes bzw. Linearantriebes kann der Wert für die Lost Motion ermittelt werden.
Als Lost Motion ist die Winkeldifferenz bzw. Wegdifferenz definiert, bei dem die beiden Äste der Hysteresekurve ihren Drehmoment-Nulldurchgang bzw. Kraft-Nulldurchgang haben, d.h. keine Belastung wirkt.
Die Hysteresekurve wird ermittelt, indem der Abtrieb bei blockierten Antrieb mit einem rechtsdrehendem und einem linksdrehendem Drehmoment bzw. einer vorwärtswirkenden und einer rückwärtswirkenden Kraft belastet und die zugehörige Winkelverdrehung bzw. Positionsänderung gemessen wird.

M

P-124 – Magnetische Flussdichte des Motors (bestromt)

Durch die magnetische Flussdichte wird das magnetische Feld beschrieben, welches noch außerhalb des Motors existiert. Grundlegend definiert die magnetische Flussdichte die Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter in einem Magnetfeld.

P-125 – Magnetische Flussdichte des Motors (unbestromt)

Durch die magnetische Flussdichte wird das magnetische Feld beschrieben, welches noch außerhalb des Motors existiert. Grundlegend definiert die magnetische Flussdichte die Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter in einem Magnetfeld.

P-055 – Massenträgheitsmoment

Das Massenträgheitsmoment gibt den Widerstand eines Körpers gegenüber einer Änderung seiner Rotationsbewegung an.

P-110 – Max. Dauerstrom des Motors

Maximal zulässiger Strom, bei welchem ein Dauerbetrieb des Antriebs möglich ist, ohne bei 20°C Umgebungstemp eratur den Motor zu überhitzen.

P-702 – Max. Last auf Festkörpergelenke

Gibt die maximale Kraft an, welche auf die Festkörpergelenkstruktur wirken darf ohne den Dauerschwingfestigkeitsgrenzwert zu überschreiten.

P-005 – Max. Stellweg

Gibt den maxiamlen verfügbaren Stellweg einer Exzenterkinematik an.

P-043 – Max. zul. axiale Last auf Abtriebswelle (außer Betrieb, Kraft statisch einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige axiale Last auf die Abtriebswelle, wobei der Antrieb außer Betrieb ist, d.h. stillsteht, und die Kraft statisch einwirkt. Für die Bestimmung ist die statische Belastbarkeit der Kugellager sowie die elastische Verformung der Abtriebswelle aufgrund der Steifigkeit der Abtriebslagerung und die damit verbundene Position des Dynamic Splines entscheidend.

P-044 – Max. zul. axiale Last auf Abtriebswelle (außer Betrieb, Kraft stoßartig einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige axiale Last auf die Abtriebswelle, wobei der Antrieb außer Betrieb ist, d.h. stillsteht, und die Kraft stoßartig einwirkt. Für die Bestimmung ist die statische Belastbarkeit der Kugellager, welche im stoßartigen Fall nur ein drittel von Co entspricht, sowie die elastische Verformung der Abtriebswelle aufgrund der Steifigkeit der Abtriebslagerung und die damit verbundene Position des Dynamic Splines entscheidend.

P-045 – Max. zul. axiale Last auf Abtriebswelle (im Betrieb, Kraft statisch einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige axiale Last auf die Abtriebswelle, wobei der Antrieb im Betrieb ist, d.h. sich dreht, und die Kraft statisch einwirkt. Für die Bestimmung ist die dynamische Belastbarkeit der Kugellager sowie die elastische Verformung der Abtriebswelle aufgrund der Steifigkeit der Abtriebslagerung und die damit verbundene Position des Dynamic Splines entscheidend.

P-046 – Max. zul. axiale Last auf Abtriebswelle (im Betrieb, Kraft stoßartig einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige axiale Last auf die Abtriebswelle, wobei der Antrieb im Betrieb ist, d.h. sich dreht, und die Kraft stoßartig einwirkt. Für die Bestimmung ist die dynamische Belastbarkeit der Kugellager, welche im stoßartigen Fall nur ein drittel von Cr entspricht, sowie die elastische Verformung der Abtriebswelle aufgrund der Steifigkeit der Abtriebslagerung und die damit verbundene Positionsänderung des Dynamic Splines entscheidend.

P-051 – Max. zul. axiale Last auf Antriebswelle (außer Betrieb, Kraft statisch einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige axiale Last auf die Antriebswelle, wobei der Antrieb außer Betrieb ist, d.h. stillsteht, und die Kraft statisch einwirkt. Für die Bestimmung ist die statische Belastbarkeit der Kugellager entscheidend.

P-052 – Max. zul. axiale Last auf Antriebswelle (außer Betrieb, Kraft stoßartig einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige axiale Last auf die Antriebswelle, wobei der Antrieb außer Betrieb ist, d.h. stillsteht, und die Kraft stoßartig einwirkt. Für die Bestimmung ist die statische Belastbarkeit der Kugellager, welche im stoßartigen Fall nur ein drittel von Co entspricht, entscheidend.

P-053 – Max. zul. axiale Last auf Antriebswelle (im Betrieb, Kraft statisch einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige axiale Last auf die Antriebswelle, wobei der Antrieb im Betrieb ist, d.h. sich dreht, und die Kraft statisch einwirkt. Für die Bestimmung ist die dynamische Belastbarkeit der Kugellager entscheidend.

P-054 – Max. zul. axiale Last auf Antriebswelle (im Betrieb, Kraft stoßartig einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige axiale Last auf die Antriebswelle, wobei der Antrieb im Betrieb ist, d.h. sich dreht, und die Kraft stoßartig einwirkt. Für die Bestimmung ist die dynamische Belastbarkeit der Kugellager, welche im stoßartigen Fall nur ein drittel von Cr entspricht, entscheidend.

P-039 – Max. zul. radiale Last auf Abtriebswelle (außer Betrieb, Kraft statisch einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige radiale Last auf die Abtriebswelle, wobei der Antrieb außer Betrieb ist, d.h. stillsteht, und die Kraft statisch einwirkt. Für die Bestimmung ist die statische Belastbarkeit der Kugellager Co sowie die geometrischen Verhältnisse vom Punkt der Krafteinleitung und des Lagerabstandes entscheidend. Für die zulässige Kraft wird als Punkt der Krafteinleitung der ungünstigste Fall angenommen, d.h. der maximale Abstand zwischen Kugellager und Ende der Abtriebswelle.

P-040 – Max. zul. radiale Last auf Abtriebswelle (außer Betrieb, Kraft stoßartig einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige radiale Last auf die Abtriebswelle, wobei der Antrieb außer Betrieb ist, d.h. stillsteht, und die Kraft stoßartig einwirkt. Für die Bestimmung ist die Belastbarkeit der Kugellager entscheidend. Bei stoßartiger Belastung reduziert sich die zulässige Lagerbelastbarkeit auf ein dritttel von Co.

P-041 – Max. zul. radiale Last auf Abtriebswelle (im Betrieb, Kraft statisch einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige radiale Last auf die Abtriebswelle, wobei der Antrieb im Betrieb ist und die Kraft statisch einwirkt. Für die Bestimmung der zulässigen Kraft im dynamischen Fall ist neben der Belastbarkeit der Kugellager insbesondere die Steifigkeit der Lagerung entscheidend und der durch die elastische Verformung entstehende Rundlauffehler am Dynamic Spline. Für die zulässige Kraft wird als Punkt der Krafteinleitung der ungünstigste Fall angenommen, d.h. der maximale Abstand zwischen Kugellager und Ende der Abtriebswelle.

P-042 – Max. zul. radiale Last auf Abtriebswelle (im Betrieb, Kraft stoßartig einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige radiale Last auf die Abtriebswelle, wobei der Antrieb im Betrieb ist, d.h. sich dreht, und die Kraft stoßartig einwirkt. Bei stoßartiger Belastung reduziert sich die zulässige dynamische Lagerbelastbarkeit der Kugellager auf ein Drittel von Cr. Für die Bestimmung ist neben der Belastbarkeit der Kugellager ebenfalls die elastische Verformung der Abtriebswelle im Bereich des Dynamic Spline und der damit verbundene Rundlauffehler aufgrund der Steifigkeit der Lagerung entscheidend.

P-047 – Max. zul. radiale Last auf Antriebswelle (außer Betrieb, Kraft statisch einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige radiale Last auf die Antriebswelle, wobei der Antrieb außer Betrieb ist, d.h. stillsteht, und die Kraft statisch einwirkt. Für die Bestimmung ist die statische Belastbarkeit der Kugellager Co sowie die geometrischen Verhältnisse vom Punkt der Krafteinleitung und des Lagerabstandes entscheidend. Für die zulässige Kraft wird als Punkt der Krafteinleitung der ungünstigste Fall angenommen, d.h. der maximale Abstand zwischen Kugellager und Ende der Antriebswelle.

P-048 – Max. zul. radiale Last auf Antriebswelle (außer Betrieb, Kraft stoßartig einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige radiale Last auf die Antriebswelle, wobei der Antrieb außer Betrieb ist, d.h. stillsteht, und die Kraft stoßartig einwirkt. Für die Bestimmung ist die Belastbarkeit der Kugellager entscheidend. Bei stoßartiger Belastung reduziert sich die zulässige Lagerbelastbarkeit auf ein Drittel von Co.

P-049 – Max. zul. radiale Last auf Antriebswelle (im Betrieb, Kraft statisch einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige radiale Last auf die Antriebswelle, wobei der Antrieb im Betrieb ist und die Kraft statisch einwirkt. Für die Bestimmung der zulässigen Kraft im dynamischen Fall ist neben der Belastbarkeit der Kugellager insbesondere die Steifigkeit der Lagerung entscheidend und der durch die elastische Verformung entstehende Rundlauffehler am Sonnenrad. Für die zulässige Kraft wird als Punkt der Krafteinleitung der ungünstigste Fall angenommen, d.h. der maximale Abstand zwischen Kugellager und Ende der Antriebswelle.

P-050 – Max. zul. radiale Last auf Antriebswelle (im Betrieb, Kraft stoßartig einwirkend)

Beschreibt die maximal zulässige radiale Last auf die Antriebswelle, wobei der Antrieb im Betrieb ist, d.h. sich dreht, und die Kraft stoßartig einwirkt. Bei stoßartiger Belastung reduziert sich die zulässige dynamische Lagerbelastbarkeit der Kugellager auf ein Drittel von Cr. Für die Bestimmung ist neben der Belastbarkeit der Kugellager ebenfalls die elastische Verformung der Antriebswelle im Bereich des Sonnenrades und der damit verbundene Rundlauffehler aufgrund der Steifigkeit der Lagerung entscheidend.

P-059 – Max. zul. Umgebungstemperatur (außer Betrieb)

Maximal zulässige Temperatur, bei welcher der Antrieb gelagert bzw. außer Betrieb ausgesetzt werden darf ohne dadurch beeinträchtigt oder zerstört zu werden.

P-060 – Max. zul. Umgebungstemperatur (im Betrieb)

Maximal zulässige Temperatur, bei welcher noch ein Betrieb des Antriebs möglich ist.

P-118 – Max. zulässige Wicklungstemperatur des Motors

Die Temperatur, welche in der Wicklung maximal entstehen darf ohne den Magneten oder die Wicklung zu zerstören.
Die Wicklungstemperatur kann durch Messung der Widerstandsänderung und dem vom Spulendrahtmaterial abhängigen Temperaturkoeffizienten alpha berechnet werden. T1 = 1/alpha * (R1/R0 + alpha*T0 – 1)

P-057 – Min. zul. Umgebungstemperatur (außer Betrieb)

Minimal zulässige Temperatur, bei welcher der Antrieb gelagert bzw. außer Betrieb ausgesetzt werden darf ohne dadurch beeinträchtigt oder zerstört zu werden.

P-058 – Min. zul. Umgebungstemperatur (im Betrieb)

Minimal zulässige Temperatur, bei welcher noch ein Betrieb des Antriebs möglich ist.

N

P-023 – Nennabtriebsdrehzahl/Nenngeschwindigkeit

Als Nennabtriebsdrehzahl bzw. Nenngeschwindigkeit ist die Drehzahl definiert, bei welcher unter Nennbedingungen, d.h. Nennlastmoment bzw, Nennlastkraft die Lebensdauer erreicht wird.
Bei Antriebssystemen ist gegebenfalls das Motordrehmoment nicht ausreichend um das Verlustedrehmoment des Gesamtsystems bei Nenndrehzahl aufzubringen.

P-021 – Nennantriebsdrehzahl

Als Nennantriebsdrehzahl ist die Drehzahl definiert, bei welcher unter Nennbedingungen, d.h. Nennlastmoment die Lebensdauer erreicht wird.
Bei Antriebssystemen ist gegebenfalls das Motordrehmoment nicht ausreichend um das Verlustedrehmoment des Gesamtsystems bei Nenndrehzahl aufzubringen.

P-101 – Nenndrehzahl des Motors

Die Nenndrehzahl des Motors beschreibt die Drehzahl, welche sich unter Nennbedingungen, d.h. Nenndrehmoment und Nennstrom, im eingeschwungenem Zustand einstellt.

P-016 – Nennlastmoment/Nennlastkraft

Als Nennlastmoment bzw. Nennlastkraft ist das Drehmoment bzw. die Kraft definiert, wobei unter Nennbedingungen, d.h. Nenndrehzahl bzw. Nenngeschwindigkeit die Lebensdauer erreicht wird.
Bei Antriebssystemen ist gegebenfalls das Motordrehmoment nicht ausreichend um das Verlustedrehmoment des Gesamtsystems bei Nennbedingungen aufzubringen.

P-111 – Nennspannung des Motors

Die Nennspannung entspricht der Spannung, bei der alle anderen Nennkennwerte des Motors, insbesondere der Nennstrom bei 20°C, eingestellt, gemessen und klassifiziert werden.

P-109 – Nennstrom des Motors

Der Phasenstrom, der durch beide Phasenwicklungen fließen darf, ohne dass der Motor bei einer Umgebungstemperatur von 20°C und konstantem Betrieb überhitzt.

P

P-112 – Phasenwiderstand des Motors

Der Phasenwiderstand beschreibt den ohmschen Widerstand der Wicklung einer Phase bei einer Umgebungstemperatur von 20°C im eingeschwungenen Zustand.

P-012 – Positionierauflösung

Die Positionierauflösung bezeichnet die kleinste Winkeländerung bzw. Positionsänderung, die vom Positioniersystem unterschieden werden kann.
Bei Exzentersystemen wird der Verlauf der linear resultierenden Positionierauflösung in Abhängikeit von der Winkelstellung beschrieben und bezeichnet somit die kleinste Positionsänderung in Abhängigkeit von der Winkelstellung, die vom Positioniersystem unterschieden werden kann.
Bei Exzentersystemen ist definiert, dass bei 0 Grad Winkelstellung der Exzenter senkrecht zur resultierenden Bewegungsrichtung steht.

P-013 – Positioniergenauigkeit

Die Positioniergenauigkeit eines Getriebes beschreibt die maximale Abweichung des Abtriebswinkels relativ zum Sollwert bzw. bei einem Linearversteller die maximale Abweichung der Abtriebsposition relativ zum Sollwert.
Die Messung erfolgt während einer vollständigen Umdrehung des Abtriebselementes bzw. eines vollständigen Abfahrens des Verstellweges mit Hilfe eines hochauflösenden Messsystems.
Eine Drehrichtungsumkehr bzw. Richtungsumkehr erfolgt nicht.
Die Positioniergenauigkeit ist definiert als der Betrag der maximalen Differenz zwischen der theoretischen Sollposition und der gemessenen Istposition des Abtriebselemts.

R

P-037 – Radialsteifigkeit

Steifigkeit der Lagerung in radialer Richtung, d.h. elastische Auslenkung der gelagerten Welle in radialer Richtung in Abhängigkeit von der wirkenden Kraft.

P-103 – Resonanzfrequenz des Motors (bei Nennstrom)

Beschreibt die Schrittfrequenz, bei der beim unbelasteten Motor der Rotor in Resonanzschwingung geraten kann. Es wird empfohlen diesen Frequenzbereich im normalen Betrieb zu vermeiden und den Motor in einer höheren Frequenz zu starten oder Halb- oder Mikroschritte einzusetzen. Zusätzliche träge Massen, wie z.B. durch ein Getriebe reduzieren die Resonanzfrequenz.

P-900 – RoHS-konform

Bei der Micromotion GmbH werden gefährliche Stoffe, auf welche sich die EU-Richtlinie 2011/65/EU bezieht, nur konform zu dieser Richtlinie eingekauft bzw. verwendet.

S

P-116 – Schrittwinkelgenauigkeit des Motors

Die Schrittwinkelgenauigkeit beschreibt die Abweichung der Ist-Rotorposition von der idealen Sollrotorposition, wobei keine äußere Last einwirkt.

P-004 – Selbsthemmung

Bei Selbsthemmung sind die durch Reibung verursachten Kräfte aufgrund der geometrischen Verhältnisse der Gleitpartner immer größer als die eingeleiteteten Verstellkräfte. Aufgrund der geometrischen Verhältnisse kann der Gleitpartner in dem die Kraft eingeleitet wird nicht gegenüber dem Gleitpartner auf den die Verstellkraft einwirkt bewegt werden.

P-017 – Spitzenlastmoment/Spitzenlastkraft

Beim Spitzenlastmoment bzw. Spitzenlastkraft ist die Belastung der Komponenten im Antriebsstrang, wie z.B. der Zähne der Zahnräder, noch unterhalb der Dauerschwingfestigkeit.
Allerdings ergibt sich ein erhöhter Verschleiß der Zahnflanken, was zu einer Reduzierung der Lebensdauer führt.
Bei Antriebssystemen ist gegebenfalls das Motordrehmoment nicht ausreichend um das Verlustedrehmoment des Gesamtsystems bei Spitzenlastmoment bzw. Spitzenlastkraft aufzubringen.

P-721 – Steifigkeit in x-Richtung

Steifigkeit der Lagerung in x-Richtung, d.h. elastische Auslenkung des gelagerten Körpers in x-Richtung in Abhängigkeit von der wirkenden Kraft.

P-722 – Steifigkeit in y-Richtung

Steifigkeit der Lagerung in y-Richtung, d.h. elastische Auslenkung des gelagerten Körpers in y-Richtung in Abhängigkeit von der wirkenden Kraft.

P-723 – Steifigkeit in z-Richtung

Steifigkeit der Lagerung in z-Richtung, d.h. elastische Auslenkung des gelagerten Körpers in z-Richtung in Abhängigkeit von der wirkenden Kraft.

P-016 – Stellkraftverlauf

Beschreibt den Verlauf der linear resultierenden Stellkraft, die vom Positioniersystem aufgebracht werden kann in Abhängikeit von der Winkelstellung des Exzenters.
Es ist definiert, dass bei 0 Grad Winkelstellung der Exzenter senkrecht zur resultierenden Bewegungsrichtung steht.

P-019 – Stellmomentverlauf/Stellkraftverlauf

Der Stellmomentverlauf bzw. Stellkraftverlauf beschreibt das mögliche Abgabedrehmoment bzw. die mögliche Abgabekraft in Abhängigkeit von der Abtriebsdrehzahl bzw. Abtriebsgeschwindigkeit.

P-005 – Stellweg

Beschreibt den für die Anwendung zur Verfügung stehenden Stellweg.

P-005 – Stellwegverlauf

Beschreibt den Verlauf des Stellweges in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Exzenters. Es ist definiert, dass bei 0 Grad Winkelstellung der Exzenter senkrecht zur resultierenden Bewegungsrichtung steht und keine Auslenkung in Verstellrichtung besitzt

P-002 – Sterilisierbar

Der Antrieb kann speziell für medizinische Anwendungen in einem Autoklaven sterilisiert werden.

T

P-121 – Thermische Zeitkonstante der Wicklung des Motors

Beschreibt die thermische Zeitkonstante der Wicklung des Motors.

P-122 – Thermische Zeitkonstante des Gehäuses des Motors

Beschreibt die thermische Zeitkonstante des Gehäuses des Motors.

U

P-015 – Umkehrspiel

Aus dem Verlauf der Hysteresekurve eines Getriebes bzw. Linearantriebes kann das Umkehrspiel ermittelt werden.
Als Umkehrspiel ist der Bereich definiert, bei dem der Verlauf der Hysteresekurve senkrecht ist, d.h. eine Winkelveränderung bzw. Wegveränderung ohne Veränderung des Drehmoments bzw. der Kraft auftritt.
Die Hysteresekurve wird ermittelt, indem der Abtrieb bei blockierten Antrieb mit einem rechtsdrehendem und einem linksdrehendem Drehmoment bzw. einer vorwärtswirkenden und einer rückwärtswirkenden Kraft belastet und die zugehörige Winkelverdrehung bzw. Positionsänderung gemessen wird.

P-003 – Untersetzung

Die Untersetzung beschreibt das Verhältnis zwischen antriebsseitiger Bewegung zu abtriebsseitiger Bewegung. Bei einer Untersetzung ist die abtriebsseitige Bewegung kleiner als die antriebsseitige Bewegung.

P-701 – Untersetzung Festkörpergelenk

Bezeichnet das Verhältnis einer eingangsseitigen Bewegung zur abtriebsseitigen Bewegungsgröße, welches durch die Hebelkinematik eines Festkörpergelenkes erzeugt wirkt.

P-011 – Übertragungsgenauigkeit

Die Übertragungsgenauigkeit eines Getriebes beschreibt den Linearitätsfehler zwischen Antriebs- und Abtriebswinkel.
Die Messung erfolgt während einer vollständigen Umdrehung des Abtriebselementes mit Hilfe eines hochauflösenden Messsystems.
Eine Drehrichtungsumkehr erfolgt nicht.
Die Übertragungsgenauigkeit ist definiert als die Summe der Beträge der maximalen positiven und negativen Abweichung zwischen der theoretischen und der gemessenen Winkelstellung der Abtriebswelle.

V

P-001 – Vakuumtauglich

HV bzw. Hochvakuum entspricht einem Druckbereich von 10E-3 bis 10E-7mbar. UHV bzw. Ultrahochvakuum entspricht einem Druckbereich von 10E-7 bis 10E-12mbar. Die Vakuumtauglichkeit wird durch die verwendeten Materialien sowie ruktion darf undkdie kine Kavitve Ausführung beeinflusst

P-013 – Verdrehsteifigkeit

Aus dem Verlauf der Hysteresekurve eines Getriebes kann die Verdrehsteifigkeit ermittelt werden.
Als Verdrehsteifigkeit ist die Steigung der Hystereselinie definiert und beschreibt den elastischen Verdrehwinkel der Abtriebswelle in Abhängigkeit von einem Drehmoment.
Die Hysteresekurve wird ermittelt, indem der Abtrieb bei blockiertem Antrieb mit einem rechtsdrehendem und einem linksdrehendem Drehmoment belastet wird und die zugehörige Winkelverdrehung gemessen wird.

P-029 – Verlustdrehmomentverlauf

Das Verlustdrehmomentverlauf beschreibt das antriebsseitige Drehmoment, welches benötigt wird, um das Getriebe in Abhängigkeit von Drehmoment und Drehzahl zu betreiben.

P-028 – Verlustdrehmoment bei Nennbetrieb

Das Verlustdrehmoment bei Nennbetrieb beschreibt das antriebsseitige Drehmoment, welches benötigt wird, um das Getriebe im Nennbetrieb, d.h. bei Nenndrehmoment und Nenndrehzahl zu betreiben.

P-027 – Verlustdrehmoment lastfrei

Das Verlustdrehmoment beschreibt das Drehmoment, welches benötigt wird, um das Getriebe ohne zusätzliche abtriebsseitige Last bei 20°C und Standardschmierstoff bei konstanter Drehzahl anzutreiben.

P-115 – Vollschrittwinkel des Motors

Der Vollschrittwinkel des Motors beschreibt den Winkel, um welchen sich der Rotor dreht, wenn um eine Phase weitergeschaltet wird.

W

P-119 – Wärmewiderstand des Motors zwischen Wicklung und Gehäuse

Beschreibt den Wärmewiderstand des Motors zwischen Wicklung und Gehäuse.

P-120 – Wärmewiderstand des Motors zwischen Gehäuse und Umgebungsluft

Beschreibt den Wärmewiderstand des Motors zwischen Gehäuse und Umgebungsluft.

P-009 – Wiederholgenauigkeit bidirektional

Die bidirektionale Wiederholgenauigkeit beschreibt die Positionsunsicherheit, die beim wiederholten Anfahren eines Sollwertes aus jeweils unterschiedlichen Richtung ohne Last auftritt.
Die Wiederholgenauigkeit ist definiert als die Hälfte der maximalen Abweichung, versehen mit einem +/- Zeichen.

P-008 – Wiederholgenauigkeit unidirektional

Die unidirektionale Wiederholgenauigkeit beschreibt die Positionsunsicherheit, die beim wiederholten Anfahren eines Sollwertes aus jeweils der gleichen Richtung ohne Last auftritt.
Die Wiederholgenauigkeit ist definiert als die Hälfte der maximalen Abweichung, versehen mit einem +/- Zeichen.

P-704 – Winkelstellung Exzenter bei max. Position

Gibt den maximalen Winkel der Abtriebswelle des Exzenters an, der im Betrieb eingestellt werden darf.

P-703 – Winkelstellung Exzenter bei min. Position

Gibt den minimalen Winkel der Abtriebswelle des Exzenters an, der im Betrieb eingestellt werden darf.

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